LEITLINIEN


Verständnis von Wirtschaftskompetenz


WIRTSCHAFTSKOMPETENZ wird bei EBC*L nicht auf die Betriebswirtschaftslehre reduziert, sondern viel weiter definiert:

Sie wird als das Kompetenzbündel gesehen, das die Grundlage bildet, um sowohl im privaten als auch im beruflichen Leben, wirtschaftlich richtige Entscheidungen treffen zu können.

 

Wirtschaftlich richtige Entscheidungen folgen dem WIRTSCHAFTLICHKEITSPRINZIP: mit möglichst wenig Einsatz an Ressourcen soll ein möglichst großer Nutzen erzielt werden. Das impliziert ...

 

GELD IST NUR EIN FAKTOR unter Vielen: Bei Wirtschaftlichkeit denkt jeder sofort an Geld. Allerdings kann sowohl die Ressource als auch der damit erreichte Nutzen vieles andere außer Geld sein. Beispiele:  

  • Man lächelt jemand an (Ressource). Der Angelächelte freut sich darüber (Nutzen).
  • Man schenkt der älteren Nachbarin 5 Minuten Zeit ihre ewig gleichen Geschichten anzuhören (Ressource), der Nachbarin geht es gleich viel besser (Nutzen)
  • Die Führungskraft spendet Lob (Ressource). Der Mitarbeiter freut sich (Nutzen 1); und ist vielleicht sogar motivierter (Nutzen 2). 

"Nicht alles, was einen Wert hat, muss auch einen Preis haben" (Textzeile aus "A Mensch mecht i bleibm" von Wolfgang Ambros)

 

WIRTSCHAFTSKOMPETENZ = MANAGEMENTKOMPETENZ + SOZIALKOMPETENZ

Da sich jeder in einem sozialen Umfeld bewegt, bedürfen (richtige) Entscheidungen auch der sozialen Kompetenz. Dies gilt für alle Lebensbereiche (zB Familie, Freundeskreis, Politik, Unternehmen).

Nur wer sowohl über Managementkompetenz als auch soziale Kompetenz verfügt, wird in seinem sozialen Umfeld erfolgreich sein können. 

  • BEISPIEL FÜHRUNGSKRAFT:  Eine Führungskraft, deren ausschließliche Stärke das zahlenorientierte Managen ist, wird scheitern. Ebenso wird eine Führungskraft scheitern, die zwar über eine hohe soziale Kompetenz verfügt, aber als Manager ("Macher") versagt.
  • BEISPIEL VATER: Scheitern wird sowohl der liebevolle Vater (Sozialkompetenz), der durch hemmungslosen Konsum die Finanzen nicht im Griff hat (Management), wie der gut verdienende Vater, der keinen emotionalen Zugang zu seinen Kindern findet. 

Building bridges


EBC*L will in jeder Richtung Brücken bauen. Kein anderes Thema als die Bildung eignet sich besser dazu. 

Building bridges über bzw. zwischen ...

 

NATIONALE GRENZEN: Die Wirtschaft ist global, die Bildung national bzw. lokal. EBC*L war von Beginn an als ein grenzüberschreitendes Bildungsprojekt konzipiert und zeigt, dass das auch möglich ist. Stand zu Beginn noch Europa im Fokus, hat sich das schnell auch über europäische Grenzen hinaus entwickelt.

 

SPRACHGRENZEN:  Die EBC*L Unterlagen sind in 15 Sprachen übersetzt. Es ist daher auch möglich, verschiedene Themenbereiche in verschiedenen Sprachen absolvieren zu können.

 

SCHULE / HOCHSCHULE und BERUF (LEBENSLANGES LERNEN)

Eine EBC*L Ausbildung kann in der Schule begonnen, an der Hochschule fortgesetzt und bei einem Bildungsträger oder in einem unternehmensinternen Seminar beendet werden.

 

MENSCHEN unterschiedlicher Nationalität, unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Qualifikation 

Toleranz und Weltoffenheit ist implizite Grundlage sämtlicher Inhalte, Unterlagen und Trainingskonzepte von EBC*L.

Mehrere Tausend Personen tragen als nationale Repräsentanten, Projektleiter, Aufsichtspersonen, Beurteiler, Trainer die Idee. Über 50.000 EBC*L AbsolventInnen aus 34 Ländern haben davon bereits profitiert.