Globaler Wettbewerb, Digitalisierung 4.0, Flüchtlingswellen und Co.  Noch nie war Wirtschaftskompetenz so wichtig wie heute. Victor Mihalic von EBC*L International (Wien) und Prof. Ortner vom Kuratorium Wirtschaftskompetenz für Europa (Paderborn) erklären daher 2017 zum Jahr der Wirtschaftskompetenz.

 

1 Million bessere Entscheidungen

Wie das folgende Zahlenspiel belegt, ist bei keinem anderen Thema der Zusammenhang zwischen Bildung und individuellem sowie gesellschaftlichem Nutzen so eng verbunden wie bei der „Wirtschaftskompetenz“.  Mehr Wirtschaftskompetenz führt fast automatisch zu wirtschaftlich richtigeren Entscheidungen. Wenn nunmehr 1000 Personen pro Woche eine einzige wirtschaftlich bessere Entscheidung mehr treffen würden, ergäben sich auf´s Jahr gesehen 50.000+ bessere Entscheidungen. Wenn 100.000 Personen pro Woche 3 richtigere Entscheidungen treffen würden, dann  …

Jede dieser Entscheidungen kann zu einem geringeren Verbrauch an Ressourcen als auch zu mehr und nachhaltigerem Nutzen führen.

 

Es ist möglich

Nur ein Bruchteil der Schul- und Hochschulabsolventen bekommt bislang grundlegendes wirtschaftliches Know how vermittelt (was erstaunlicherweise ein weltweites Phänomen ist). Die gute Nachricht ist, dass dieses Bildungsmanko in sehr kurzer Zeit behoben werden kann. Das hat die rasante Verbreitung  des internationalen Wirtschaftszertifikats EBC*L – auch Europäischer Wirtschaftsführerschein genannt – beweisen können. In wenigen Jahren haben mehr als 50.000 Absolventen aus 34 Ländern eine EBC*L Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und sind nun Inhaber des internationalen EBC *L Zertifikats. Die Absolventen stammen aus allen Bildungsbereichen: Schule, Hochschule, Arbeitssuchende, Weiterbildung in und außerhalb von Unternehmen.

 

Neue Medien – E-Learning und Co – sind der Schlüssel

Oben genannte Zahlen wären ohne dem preisgekrönten E-Learning Programm von EBC*L (EasyBusiness) nicht möglich gewesen.  Alleine die HTL St. Pölten, die FH Technikum Wien, die Firmen Uniqa, ÖBf, Greiner und Trenkwalder konnten innerhalb kurzer Zeit mehr als 3000 Schüler, Studenten bzw. Mitarbeiter mit E-Learning wirtschaftlich fit machen. Auch die deutsche Bundesagentur für Arbeit hat das Potential erkannt und bietet auf einer zentralen E-Learning-Plattform allen Arbeitssuchenden das Easybusiness-Programm zum Selbststudium an. Mehr als 200.000 haben das bereits genutzt.

Erfreulicher Zusatzeffekt: Quasi nebenbei machen Lehrer als auch Schüler erste und sehr positive Erfahrungen mit Neuen Medien als auch modernsten Lernmethoden, die auch in exklusiven Managementtrainings eingesetzt werden.

 

Jahrhundertchance für die Bildungspolitik: Gebt uns 30 Stunden!

„Gebt uns 30 Unterrichtseinheiten und die Schüler bekommen wirtschaftliches Know how. Gebt uns weitere 30 dazu, dann lässt sich das auch mit der Aneignung sozialer Kompetenz verknüpfen“, lautet der Appell von Victor Mihalic.  Damit könnte die Bildungspolitik mit einem Schlag den wohl gravierendsten Vorwurf an das Bildungssystem entkräften, dass die Schüler nicht auf das Berufsleben vorbereitet werden.

 

Initiative startet mit den Schulen

Wirtschaftskompetenz ist für jede und jeden essentiell. Die Zielgruppe reicht von jung bis alt, vom Mitarbeiter bis zur Führungskraft, vom arbeitssuchenden Lehrling bis zum arbeitssuchenden 50 jährigen Akademiker, vom Beamten bis zum Unternehmer. Last but not least stehen nunmehr auch die Asylanten im Fokus. 

Jeder dieser Zielgruppen wird im Laufe der kommenden Monate ein Schwerpunkt gewidmet. Der

Start erfolgt ab nächster Woche mit der „Initiative Wirtschaftskompetenz für Schulen“.

 

Einladung

Wir laden alle für die Bildung Verantwortlichen und Engagierten ein, sich der Initiative „Wirtschaftskompetenz für Europa“ anzuschließen. Gemeinsam können wir zu einer der weltweit bedeutendsten Bildungsinitiative in diesem Bereich werden“, so Prof. Ortner und Victor Mihalic.

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> Interesse an Beteiligung an der Initiative